Transkription
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halteten die Klosterfrauwen heüt ihr gross-
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es Jahrzeit, dahin selbige Frauw Abbtÿsßin mich
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gester auch einladen lasßen. Ich gieng heüt
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nit gern von Hauß, vnnd offerierte der-
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entwegen diße Stöhr dem Herrn Patri Mariano,
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welcher sie gern, mir zu lieb, angenommen,
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vnnd also heüt gegen 7 Vhren dahin spaziert.
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Gegen halber 9 Vhren kam ein Meitlin
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mußen, vnnd als mann es bis auf den
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Freÿtag abgewisßen, bietete es ein Stük-
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lin rauwe Zwilch feil, welches aber ihme
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niemand wollen abnemmen, auß bÿsorg,
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es were gestohlen. In desßen ist
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Küefer Johannes Weber darzu kommen,
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nam dem Schlappsak die Zwilch hinwek.a Sie tobete
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vnnd sagte, er habe es ihme gestohlen
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wie ein anderer Schölm vnnd dieb. Ich
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liesß dem Küefer, so noch anwesend,
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diß sagen, er aber laufte ÿlends hinunder
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zu seinem Vetter Johannes Weber,
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Knechten im Stad, dem ein gleiches Stuk
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seÿe gestollen worden, vnnd bringte denn
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allhero. Vnderdesßen sagte das Meitlin,
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es warten wolle. Nach vngefahr
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einer halbenb Stund kombt er zuruk, bringt mit
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sich ein dochter auß dem Stad, welche, als
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sie gesehen was für ein Meitlin da steht,
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hatt es dasßelbe gleich erkant, vnnd gesagt,
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haben