Transkription
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Den 17. Iulii. Gieng ich in aller Frühe auf
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Schafrath, vmb zusehen, ob, wie mann
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mir gesagt, derselbige einte Hoof
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so schlechtlicha gebauwen werde oder nit. Nam
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mit mir vnßeren Weÿbel, vnnd gieng
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vmb 4 vhr vom Hauß. Ich fande auf
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Schafrath einen Mangel, erstlich das die
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Embdwißen noch nit geheüwet: 2.°. Daß
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nur 3 kleine Stierlin vnnd ein Rosß
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für den Veldbauw gegenwertig. 3°.
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daß die Tächer erbärmlich vbel bestellt,
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vnnd im Regen nichts sichers darinn zu-
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behalten. Eß versprach mir der baur,
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das heüwen zuförderen, xxxb vnnd werde
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Hans Baltisperger mit nechstem noch ein
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Rosß schiken: auch das Tach erbesßeren lasßen.
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Ich befahl dem Hanß Ÿßler anderen
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bauren xxxc wann kein Pferdt kommen,
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vnnd der andere baur mit dem Akerbauw
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nit fortkommen möchte, soll er ihme mit
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Stieren vnnd was sonsten nothwendig
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were beholfen seÿn, soll ihme ordenlich
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wider erstattet werden, vnnd woll ich darfür
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anstehen. Bin darüber wider zuruk
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gangen, vnderwegs aber auch die Eschenzer
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Zelg besichtiget, dorten ich gesehen, das vill
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im Korn schon geschnitten. Darzu der
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heütige Tag sehr kostlich geweßen,
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mit warmem Sonnen-Schein. Hab
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darüber bÿ Hauß celebriert, vnnd nach-
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gends