Transkription
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Wir verweilten vnß bÿ dem Tisch bis gegen
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halber 3 Vhren, vnnd waren alle ganz fründt-
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lich: hernach giengen die Herren Gäst wider
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nacher Hauß, wir aber fiengen an vns-
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ere Schuldigkeiten zu verrichten, vnnd
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giengen erst gegen 7 Vhren zum NachtEssen,
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welches Wir ganz kurz gemacht. Vnder
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desßen fieng der Himmel an stark zureg-
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nen, vnnd plazete erschröklich, also
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daß wir vnß viles Schwemmens ersorgt.
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Gegen 9 Vhren fieng es auch an stark zu windena
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zu tunderen, zu plizgen, vnnd warf
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noch heftiger Wasßer hinunder. Wir
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befahlen vnß dem lieben Gott etc. vnnd
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giengen ieder in sein Gewahrsambe.
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Daß wetter aber continuierte weit in die
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Nacht.
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Den 4. Iulii. Regnete es zimlich oft
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den ganzen Tag hindurch, vnnd zwar
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mithin zimmlich ernstlich. Nach Mittag
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(wir machten ein ganz kurzes Mittag-
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Esßen) vnnd reiteten wir auf vnder-
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Eschenz, vnnd verlehnten den Zehendten
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alldorten, lösten auch zimmlich ehrlich.
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Den Windhaußer Zehendten haben wir xxxb
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im Hauß verlehnt, dann selbige Wittib
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allhero kommen, vnnd hier mit vnß
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darumb tractiert. Ich liesß ihren darauf
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ein Suppen anrichten. Sie bezahlte bÿ
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diser