Transkription
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Reegen, vnnd war zimmlich kalt.
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Den Tag hatt mann Zu Eschenz in ettlichen
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Äkeren angefangen Roggen zu schneiden:
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Dahin der Allerhöchste sein Seegen gnädig-
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klich geben wolle.
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Den 8. Iulii. War am Morgen ein starker Nebel
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in der Tiefe, Zu vnß aber kam die Sonn
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gantz frühe, vnnd hatte meisten Theils heit-
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eren Himmel. Heüt reitete ich vmb 6
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Vhren nacher Ezwÿlen, vnnd besichtigte den
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Schaden, welchen verwichenen SambsTag
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daß Wetter im Veld gemacht, fande, daß
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zimmlicher Schaden geschehen, das iedoch er
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nit so grosß were, als mann mir vor-
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gegeben, vnnd erachtete, daß weilen
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der Haber vnder zwüschen so stark zu-
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genommen, durch dißen der im Korn ge-
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machte Schaden wider ersezt seÿe. Jedoch
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auf starke Instanz der Zehendt-Leüten,
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hab ich endtlich mich zu 6 Malter bereden
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lasßen, daß doch Herr Statthalteren zu Sonnen-
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berg darum berichten, vnnd desßen
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Meÿnung darumb auch vernemmen wolle:
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so ich nechsten tag gethan. Wir hatten
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neüwlich erlöst 139 Malter, aniezo
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sollen sie annoch zahlen 133 Malter. Eß
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vnß ein Trunk in dem Wÿhrtshäußlin
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zu Kaltenbach aufgestellt, vnnd bezahlt.
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Ich aber, weilen ich noch nit celebriert hatte,
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be-