Transkription
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Den 14. Iulii. Celebrierten beide Vätter Capuziner
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in vnßerem Capellelin, vnnd namen darauf
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nacher Mammeren; von dar wollten sie
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auf Diesßenhofen, dahin ich ihnen ein
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Schiflin bestellt. Mit Herrn Aker-
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mann bin ich hernach auf Eschenz Ge-
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ritten, demme ich daß Wÿhrtshauß im
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Vnderdorf gezeigt, vnnd was nur
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nuzbarliches vnnd hinwider beschwärlichs
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seÿn könte, ihme geofenbaret, her-
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nach ist er auf Baden verritten, ich aber
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wider nacher Freuwdenfels gekehrt.
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Der Himmel war vnder desßen gleich wohl still,
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zeigte Reegen mithin, doch nit vill, vnnd
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war bis Nach Mittag zimmlich gut Wetter,
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daß mann den Roggen vnnd heüw auf-
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nemmen vnnd einführen können: massen
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auch wir heüt das erste mahl xxxcvnsere
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Zehendt-Garben angefangen einzuführen.
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Der Abend war still, die Nacht darüber
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rüehwig.
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Den 15. Iulii. Kam bÿ schönem frischem vnnd
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hellem, Morgen zu vnß Herr Pfarrer
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zu Œningen, bleibte bÿ vnß zu Mittag
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vnnd erweiste vnß grosße höflich-
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keit. Gieng gegen 4 Vhren wider zuruk
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dem NachtEsßen sizten, vnnd eben wollten
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vom Tisch aufstehen, kombt vnversehens
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daher