Transkription
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noch wähete, vnnd sehr frisch machete.
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Heüt hatten wir ettliche Tagwers-Leüt, so
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vnser Schlosß wißa angefangen zu seüber-
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en: haben nit vill gemacht, dann es alles
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nur schwache alte Weÿber vnnd 2 vn-
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geschikte Meitlin geweßen.
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Der Abend war etwas stiller, aber doch noch
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kalt vom OsterWind.
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Den 8. April. Am Grüenen donnerstag gieng
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Herr Pater Marian nacher Eschenz, helfen beicht-
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zu hören vnnd Mesß zuleßen. Ich verbleib-
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te hier, celebrierte gegen 7 Vhren, vnnd
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nach demme liesß ich vnßer volk arbeiten:
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vorhero aber hatte ich es nit gestatten
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wollen lasßen, vnnd müssten mir alle hier
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oder aber nacher Eschenz in Gottsdienst: seÿnd
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auch die meiste nacher Eschentz gangen.
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Hernach weilen hiesigec Haußhalterin
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verlangt nacher Constanz, dorten auf morn-
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derigen Tag die heÿlige Gräber zubesuechen,
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hab ich ihren den Willen gelasßen: hatt be-
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neben mit sich genommen ein Magdt vnnd
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2 Knecht, welche alles Andachts halber
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dahin verlangt, vnnd ich für diße zwei
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heÿlige Tag in Gottes Namen wohl er-
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manglen können.
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Das Wetter wechßlete heüt den gantzen
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Tag ab von Sonnenschein zu Schnee vnnd
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Regen, Wind vnnd andere, so das Aprilen
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Wetter pflegt mit sich zu bringen: vnnd
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war darzu zimmlich kalt, vnnd deretwe-
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gen