Transkription
1
geweßen. Doch hatten Wir darbÿ ein
2
wahre Kurzweÿl. Als wir widerumb
3
heim kommen, verrichteten wir noch et-
4
was von vnßeren Schuldigkeiten, sizten
5
darnach zu tisch bis gegen 9 Vhren,
6
vnnd giengen zur Ruhe. Der Ab-
7
end fieng etwas Lufts zugeben,
8
vnnd treüwete ein kalte Nacht.
9
Den 28. Septembris. Am Morgen frühe fieng
10
der Vnderluft an zu wähen, vnnd
11
trüeb vnlustig Wetter zumachen. Vmb
14
sonderen dank thuen können, weilen weder
15
mit Gelt, noch anderen Mittlen versehen
16
ware: Versprach aber, gelegenlich ihnen
17
mit gebührender belohnung zuentsprechen,
18
vmb halber 8 Vhren ist vnßer Herr Pater Marian
20
vbernachtet, weilen er im Schif theils von
21
Gegenwind, theils von vnfleisßigen
22
Schifleüten versaumbt worden, vnnd ist
23
darzu erst nach 12 Vhren zu Stigen
24
angelangt, vnnd heüt in aller frühe,
25
wie gemeldt von dar aufgebrochen
26
vnnd heimkommen. Gegen 9 Vhren
27
fieng der Wind ie mehr vnnd mehr stärk-
28
er werden, gab mithin Reegen, vnnd war
29
sehr kalt, also das die warmen Stuben
30
ganz lieb worden. Continuierte also den
31
ganzen