Transkription
1
worden, vnnd bestandig 2 oder 3 im
2
Veld herumb wandlen müesßen, selb-
3
iges vnnd sonst vbriges Obs aufzules-
4
en; desßen zimmlich vill geweßen. Vnnd
5
währete diß den ganzen Tag hindurch,
6
bis in die eitele Nacht, da esa etwas weniges
7
erstillet. Heüt hab ich dem Lien-
8
hard Traber ein halbe juchert Holz
9
im Schönenberg aberkauft, so an vnser
10
Holz angrenzete. Verhof darbÿ ein
12
Nuzen gethan zu haben. Auch heüt
13
hab ich den Rüeben Zehendten im vnderen
14
Grichten dem Caspar Weÿbel verlehnt per
15
5 Gulden paares Gelts vnnd 100 Viertel
16
Rüeben in der Natur zuliferen. Darunder
17
doch außgenommen, welche ich iüngst
18
bÿ Stein verlehnt, vnnd mir schon be-
19
zahlt geweßen. Daß beständige
20
Reegen wetter wollte anfangen Forcht
21
machen, ob der Wein so gut werden
22
wollte, als mann sonsten dato gehofet.
23
Gott segne alles gnädigklich.
24
Herr Pater Marian vnnd ich waren gesinnet den
26
alldaßigem Herrn beichtiger Patri Victor Oß-
27
wald ein glükseelig Namens Tag zu-
28
gratulieren. Als aber wir vmb 9 Vhren
29
vnß schon reißfertig gemacht, ist der
30
Wind ie mehr vnnd mehr sterker worden,
31
vnnd