Transkription
1
guet gefunden, das es vnß xxxa hofen ge-
2
macht, der Wein werde recht gut
3
werden. Der Abend war schön,
4
vnnd Tröstete morgen wider ein gueten
5
Tag.
6
Den 5. Octobris. Nach demme in der Nacht ein
7
kalter Luft angestosßen, hatt diser auch
8
den Tag zimmlich lang geblaßen, vnnd
9
zimlich kalt gemacht. Hatt aber ganz
10
kein Reifen geben. Heüt ist
11
12
er celebriert, vnnd ist zu Mittag wider
13
heim kommen. Nach Mittag verreiste
15
erigen Tag den Elker jahrMarkt zube-
16
suechen, vnnd ein Pferdt zukaufen.
17
Darzu hatte ich ganz edel Wetter, dann
18
der helle Himmel ein klaren Sonnen-
19
schein gegeben, darzu der Vöhn in etwas
21
vnnd zu Frauwenfeld, das alles im
22
Wimmet begrifen, weilen der am Sonntag
23
gefallene starke Reifen männigklich
24
erschrekt hatte. Vmb halber 6 Vhren
25
kam ich zu Denniken glüklich an; trafe
26
aber die Frau Abbtÿsßin, noch auch Herrn beicht-
27
iger dorten an. Ward doch ganz ehrlich
28
gehalten, vnnd kamen Frau Priorin mit Frau
29
Iosepha mir bÿ dem NachtEsßen zuzusprechen.
30
So aber ich kurz gemacht. Da wir
31
vast