Transkription
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also das ich künftigen Morgen dem Schnitt
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widerumb kein fortgang gehofeta.
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Den 29. Iulii. War der Morgen ganz nasß
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von dem in der Nacht gefallenen Reegen;
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iedoch sahe der Himel also auß, ob wollte
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er besßer Wetter geben. Deretwegen
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wir in Gottes Namen mit dem Schnitt fort
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gefahren, den wir auch auf den Abend glük-
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klich geendet, bÿ welchem wir alles Korn
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(so in allem 1201 Garben abgeben) vnder
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daß Tach gebracht. Vnnd weilen der Tag
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noch nit geendet, hatt der Hauß Knecht,
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noch vast ein juchert Gersten mit denn
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tagmersleüten abgeschnitten: welches ich nit
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gar gern gesehen, vmb das mich gedunkt,
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die Gersten seÿe noch nit aller dings reif.
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Nach deme Wir vom Tisch aufgestanden,
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ankommen, nacher Eynsidlen reißend, dennen
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wir das Mittag Mählin aufgestellt, nach
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welchem sie wider verreist, vnnd ihre Reis
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per Frauwenfeld naher Eynsidlen fort ge-
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sezt. Auf den Abend fieng
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es gegen 8 Vhren widerumb an zu regnen,
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vnnd zu winden, so doch nit sonders starke
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Vnruhe gemacht.
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Den 30. diß. Nachts vmb 12 Vhren fieng ein
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starker Wind an zubraußen, welcher die Ruhe
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ganz