Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 15

11. November 1694 · Seite 279v · Scan 587
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[279v] 1694
Zeilen 11–13
Hausmanni offerunt piscem Patri Œconomo.
(lat) Die Herren Hausmann schenken Pater Statthalter einen Fisch.
Zeilen 20–22
Dominus Parochus Œningensis solatur infirmam curatricem.
(lat) Der Herr Pfarrer von Oehningen spendet der kranken Haushälterin Trost.

Transkription

September.
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geritten, dorten ich mit ihnen vmb etwas Rüeb-
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zehendten vber ein kommen theils vmb Gelt,
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Theils vmb Rüeben. Bin hernach wider auf
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Freüwdenfels gekehrt, annoch bÿ guetem
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Wetter, aber erst vmb 11 Vhren da an-
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kommen vnnd celebriert. Da ich in
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Procinctu ware, kombt Burgermeisters
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dochtermann, verehrt mir ein dritt-
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halb Pfündige Forellen, vnnd rufet mich
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vmb Hilf an, wegen seiner Tragerÿ in
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St. Anna Hoof, weilen der Pfleger von
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Stammen für die Anno 93 verfallene Grund-
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zinß nit mehr den Kernen, sonder das Gelt,
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vnnd zwar in dem Preÿß, wie auf Mar-
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tini gangen, haben wollte. Ich versprach
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alle Hilf, so gut ich möchte etc. Auch
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ein vnnd anderen Puncten mehr, so hier
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bÿ zusezen vnnötig. Nach dem
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Mittag Esßen gegen 1 Vhren ist ankommen
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gen, vnßere kranke Jungfrau Hauß-
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halterin zubesuechen. Hatt sich bis ge-
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gen 3 Vhren hier aufgehalten, hernach
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wider zu Fuesß in sein Gottshauß ge-
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kehrt: ich erbietete ihme ein Pferdt
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bis nacher Stad, weilen es stark reg-
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nete: Er aber schlueg alles auß, vnnd
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begehrte nur ein Mantel, den ich ihme
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gegeben. Eß hatt nachgends disen
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ganzen

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