Transkription
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deß kalten Ober Lufts, der beständig in
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etwas gewähet.
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Den 21. Martii. Dominica Lætare vnnd Festo
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Sanctissimi Domini Nostri Benedicti gieng ich auf Mammeren
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selbigem Herrn Statthaltern dorten zu gratulier-
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en zu seinem Heiligen Namens-Tag. Herr Pater
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Marian wollte gern mit mir gegangen
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seÿn, allein sein linker Arm hinderhaltete
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ihne, den er nit wollte in die kalte Lüft
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lasßen, damit er nit etwann fernere
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Vngelegenheit darmit leiden müsste: ist
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also er bÿ Hauß gebliben. Ich fand
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zu Mammeren zimmlich vill Gäst, darzu endt-
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lich Herre von Gintelhart auch kommen,
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vnnd gebliben, bis auf den Abendt. Wir
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sizten bÿ dem Tisch von halber 12 Vhren
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bis vber 3 Vhren, wo ich den Aufbruch
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gemacht, vnnd darüber gleich das Valetea
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gesagt, vnnd mit meinem Peregrino
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wider nacher Haus gangen, dorten ich vmb
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halber 5 Vhren wohl ankommen. Eß
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sahe das Wetter auß, ob wollte es Schnee
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geben: doch ist er vsßbliben, aber der kalte
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Oberluft wähete hernach immer sterker,
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liesß doch ein zimmlich rühewige Nacht.
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Den 22. Martii. War der Morgen zimlich kalt
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vnnd gefrohren: sonsten vermeinte ich
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heüt anzusäen: habs müesßen differiren
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bis nach Mittag, bÿ welchem vnsere
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dienst