Transkription
1
Saamen hetten bekommen können, wann
2
nit die Herrschaft ihnen wer bÿgesprung-
3
en, vnnd were folgends das Feld vnange-
4
blüembt gebliben, auf diß der Zehendtem vmb
5
gar vill geschmäleret worden etc.
6
Den 23. Martii. Sahen wir am morgen,
7
das die Nacht hindurch ein zartes Regelin
8
gefallen, vnnd hatt sich der OberWind in
9
etwas gesezt. Gegen 9 Vhren
10
bin ich berichtet worden, das Stabhalter
12
storbne Evangelische Persohn in der Ze-
13
hendt-Scheür versorget, vnnd werde
14
mann selbige Zu Eschenz vergraben.
15
Ich wüsste von dem Mund dera abge-
16
leibten Mueter ihrer Kinderen, das
17
sie nit Catholisch, sonder Evangelisch, vnnd
18
vermeinte hiermit, sie nit zu Eschenz,
19
sonder auf Burg sollte vergraben
20
werden (Herr Pater Marian hatte mit mir
21
gleiche Meÿnung).b Schikte derentwegen
22
dem Hanß Bach ein Zedelin, vnnd re-
23
sentierte erstlich, das er ohne Wüsßen
24
meiner sie in vßer Zehendt-Scheür
25
gelegt, als welches der herrschaft ein
26
inngrif vnnd hiermit vnrecht gethan
27
seÿe. So dann weilen sie vncatholischer
28
Religion geweßen, soll er verschafen,
29
das sie nit zu Eschenz, sonder auf Burg
30
laut verglichs, vergraben solle werden.
31
Als