Transkription
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Den 18. Novembris. War das Wetter am Morgen
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etwas besßer, vnnd scheinte gut Wetter
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werden wolle. Ich machte mich deret-
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wegen auf, vnnd reitete auf Sonnenberg,
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dorten Herrn Statthalteren, vnnd den iüngst
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dahin ankommenen vnnd dorten einlogierten
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Herrn Patrem Ildefonsum zubegrüesßen: wo ich
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gegen halber fünf Vhren glüklich ankommen,
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fründtlich bewillkommet, vnnd sehr wohl ge-
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halten worden: Ich brachte mit mir
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ein paar bluet- Läber- vnnd bratwürst,
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sampt einem schweinenem Ripplin, vnnd ver-
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ehrte solche Herrn Statthalteren, liesße auch gleich
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ein paar bratwürst rüsten, die ihnen
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vnnd mir wohl geschmökt: Eß
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vbergabe Herr Statthalter mir gleich sein eigen
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Schreiben, so er mir zuschiken wollen, in welchem
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er begehrt, daß ich künftigen Sonntag
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nacher Sonnenberg kommen, vnnd einen
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Kauf richten helfe. War also gut, daß
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ich ankommen, vnnd iezt kein bott zu senden
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geweßen.
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Den 19. Novembris. Resolvierte Herr Statthalter
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masßen wir gleich gethan, vnnd dorten
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der Gnädigen Frauwen, meiner Liebsten
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Frauw Schwöster, ihren heyligen Namens-
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tag glükseelig anzuwünschen. Wir
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waren dorten etwas Zu einer Viertel
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Stund, so ist auch gleich Herr Prælat von
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zu