Transkription
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Den 23. Novembris. Stellte sich hier Joachim Held,
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trager des Lehens zu Wekingen,
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mit sampt Jacob Helden seelig hinderlassenen
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Sohns frauw, begehrte, das ich ihren theil
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Lehen nach alter Form in Namen Ihrer Fürstlich
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Gnaden zu Eÿnsidlen taxieren, vnnd ihnen darumb-
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en ein Schein geben wolle. Ich suechte
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ein altes Protocoll auf, vnnd fande,
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Anno 1653 etc. diß Lehen Theil per 400
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Gulden taxiert: welchen Fuosstapfen ich nach-
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gangen, vnnd auch iezt nit höcher steigen
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wollen: doch mit Zuhang, das der Saam-
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en Haber künftigen Früeling auch darzu
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gehören solle. Hab darüber ein schrift-
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lichen Aufsaz gemacht, welchen ich der Frauw-
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en Zugestellt, vnnd darfür ein halben
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Lois empfangen etc. Eß
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hatt beneben Joachim Held sein Ehrschaz
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der 20 bazena laut Lehenbriefs auch bezahlt.
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Ich aber erinnerte ihne, das er auch den
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Schreib Tax, der in 12 Gulden sich erstreken
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werde, fürderlich zusamen legen solle,
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damit im fahl die würkliche belehnung
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geschehen solle, das Gelt in parato seÿe.
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Nach Mittag seÿnd vor mich kommen Hanß
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Vlrich Keller VnderMüller, welche einen
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ernstlichen Streit mit ein ander
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hatten wegen des Mülli zinses, den Hans Mez-
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ger geforderet, Vlrich Keller aber ver-
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meint