Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 15

12. März 1694 · Seite 153r · Scan 334
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[153r] 1694
Zeilen 4–5
Termini alicuius vineæ quæsiti, non reperiuntur .
(lat) Die Grenzen eines Rebbergs werden gesucht, aber nicht gefunden.
Zeilen 17–18
Pater Œconomus lustrat hypothecas in Eblin .
(lat) Pater Statthalter inspiziert die Grundpfänder in Näbli.
Zeilen 27–28
Educatio infantis, indicitur consanguineis .
(lat) Die Erziehung eines Kindes wird den Verwandten übertragen.

Transkription

Martius.
1
mit anderem beschäftiget) bin ich, Schreiber
4
Bantlin auf ein Augenschein gangen,
5
ein halbe juchert Reeben, so nacher St. Catha-
6
rina Thal zu Diesßenhofen laut eines
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briefs verpfendt vnnd versezt ware)
8
zu suechen. Wir fanden zwar die Ge-
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legenheit, könnten aber nit sagen, welche
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juchert im brief begrifen, weilen deren
11
ettliche nach ein anderen theils ganz gleiche
12
Anstösß hatten, die vberige aber könnte
13
mann wegen alters nit mehr erkennen,
14
dann der brief von Anno 1554 aufge-
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richtet ware. Müessten also wir vn-
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verrichter dingen wider von dar. Da-
17
mit aber bÿ diser Gelegenheit ich die der
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Herrschaft, auf dem Eblin verschribene
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vnderpfand erkennen möchte, bin ich auch da-
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hina gangen mit Schreibern Rüedi, Stab-
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halter vnnd Weÿbel, vnnd hab selbige
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mir weißen lasßen. Ist zwar noch et-
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was vnlauters gebliben. Von dannen
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gieng Schreiber Rüedi vnnd ich auf Freüwd-
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enfels, kamen dorten an vmb 1 Vhr, Na-
26
men ein kurzes Mittag-Süpplin, vnnd
27
vergleicheten als dann Conrad xxxb
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30
auf Höfen, die wir vnder ein anderen
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verglichen vmb erziehung eines Kinds,
32
welches sie ein wuchen vmb die andere
33
an

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Streichung durch Autor. Rekonstruiert: vnnd Hans.
c Streichung durch Autor. Nicht lesbar.
d Streichung durch Autor. Rekonstruiert: vnnd.