Transkription
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ich damahlen auffstehen, vnnd wegen des
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starken Winds die Velläden verwahren
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müsßen, sonsten ich vnnd andere wenig Ruhe
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gehabt hetten) nachgends gegen Tag ist
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alles dunkel vberzogen worden, vnnd starke
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Schneefloken gefallen: so aber sich nit vil le-
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gen mögen.
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Den 25. Novembera. Festo Sanctæ Catharinæ, war
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wie gemeldt, ein gantz vngestümmer
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Morgen, so mich schier wollen abhalten,
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Gnädigen Frauwen ein glückseeligen Namens
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tag zu gratulieren. Endtlich aber hab ich
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mich resolviert, name mein Mantel mit
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mir, vnnd gieng in begleit vnßers
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Karrers dahin bÿ sehr kaltem Luft
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vnnd vber die masßen schmuziger Strasß.
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Kam dahin, als das hohe Ampt bÿ dem
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Evangelio ware, wohnete nachgends allem
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vbrigen Gottsdienst bÿ, (dennb ich am
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Morgen zu Hauß schon Mesß geleßen hatte)
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hörte auch der Predig zu, welche Reverendus Pater Vi-
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carius von Cell mit sonderem Ruehm
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gethan: vnnd gefiele mir die Musica
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nit vbel. Nach geendetem
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Gottsdienst gieng ich mit anderen
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der Frauw Abbtÿsßin zu gratulieren,
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vnnd darnach zu dem Mittag-Esßen:
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bÿ welchem am vsßeren Tisch der erste
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gegen ihme hinüber ich: darnach Herr Pater
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Statthalter