Transkription
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Den 16. Octobris. Hab ich fischen lasßen in dem
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kleinen bächlin durch das Tobel, darinn
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ich ettliche Forellen gepfangen, vnnd die in
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dem Brunnen aufbehalten. Seÿnd mir
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sehr vill abgestanden, also das vill einsalzen
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müsßen, ettliche hab ich Herrn Patri Statthalter zu
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berg vberschikt, darzu ich Gelegenheit
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gehabt durch einen von dar sonsten an-
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kommenen botten. Vill seÿnd auß dem
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Brunnen entrunnen, also das wenig vber-
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bliben. Den Tag ist an-
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kommen Hanß Heinrich Bruchlin von
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Wygoltingen, der mir ein iunge Ganß
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verehrt, vnnd nachgends wegen seines
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schuldigen Frucht-Zinß mit mir abgerech-
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net, zur bezahlung aber ettliche Eymer
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Wein versprochen, die ich ihme angedinget
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nacher Gachlangen zu führen, damit die
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können abholen. Ich hab ihme heüt daß
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Mittag-Esßelin geben, vnnd zu Gach-
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lingen, wann er den Wein bringen
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worde, ein trunk vnnd brodt, auch
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den Pferdten Heüw versprochen zu ord-
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nen. Ich hab desßwegen einen Ex-
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pressen an Herrn Obervogt Rüepplin ge-
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schikt, vnnd gebetten, das er darzu alle
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Nothwendigkeit verschaffen wolle. Wegen
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des Pretii des Weins seÿnd wir mit
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ein anderen vber einkommen, das ich den
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auf die Weÿnfelder Rechnung nemmen
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solle