Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 15

12. Oktober 1693 · Seite 25v · Scan 69
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[025v] 1693

Transkription

October.
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gangs, vnnd klagt sich desßen gar sehr,
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pittet ich ihme disen Wein erlasßen
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wolle, weilen er anderst keinen zu-
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bekommen wüsste. Ich entschuldigte
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mich, seÿe dahin keine Möglichkeit,
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weilen ich mein Rechnung darüber schon
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gemacht, vnnd aniezo schwärlich et-
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was anders machen könne: Wann
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aber er Wein verlange, worde noch wohl
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Wein zufinden seÿn. Ich wolle selbsten
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auch nacher Eschentz in die Trotten,
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so ihme lieb were, mit zu kommen, wollen
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hofentlich wir so vill Wein antrefen,
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das diser Mangel alligklich werde er-
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sezt seÿn. Er war desßen wohl
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zufriden, vnnd nach demme er von mir
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ein Glaß Wein empfangen, giengen
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wir zusampt nacher Eschentz von einer
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Trotten zu der anderen, vnnd fanden
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noch zimmlich Wein, darmit er zu genüegen
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versehen worden, vnnd wider mit Freüw-
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den heim gangen. Vnder desßen
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liesße ich des Schönholzers Wein bÿ der
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Trotten abfasßen, vnnd nacher Freüwden-
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fels führen etc. Dahin ich, nach demme
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ich alle Trotten in Ober vnnd VnderEschenz
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visitiert, auch wider gekehrt.
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Der heütige Tag war vber die masßen
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gut

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