Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 15

27. Januar 1694 · Seite 121r · Scan 270
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Zeile 1
[121r] 1694

Transkription

Februarius.
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was Andeütung geschehen) welcher sich ent[-]a
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schlosßen bewüste Reeben im Törggelin
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gegen 75 Gulden paares Gelts (die er sonsten
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100 Gulden angesezt) desßen ein theil gleich
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paar, das vbrige nach einem jahr auch paar
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solle entrichtet werden, den armen Weißlenen
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zu gutem fahren Zulasßen. Ich bekenne,
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das mich ab so starkem Absaz von 100 bis
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75 Gulden nit wenig verwunderet, vnnd er-
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fahrte anbÿ, das disere Herr Ziegler den
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Armen Weislenen suechte ein reiches Allmußen
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vnnd hiermit ein grosßen Gottslohn zuthuen.
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Bescheidete desßwegen vor mich Stabhalter-
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en Hanß Bachen, deme ich gesagte Herrn Zieg-
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lers Meÿnung geöfnet, vnnd befohlen
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wegen wider fründtlich anzuklopfen, daß
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Herr Fischeren die Gnad von Oberkeits
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gebotten, vnnd also sein Persohn in Ehren,
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die arme Weißlin aber ohnbeschediget gehalten
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möchten werden. Ich hab desßetwegen
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nechsten Tag gesagtem Herrn burgermeisteren
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wider ein brieflin geschikt, vnnd gebetten,
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der Sach Hilf zuthuen etc.
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Wir hatten heüt widerumb ein feinen Tag, doch
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hatt gegen 10 Vhren ein Nebel sich in den höchen-
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en gesezt, welcher zimmlich kalt gemacht,
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vnnd die Sonne verborgen, also das sie den
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gantzen Tag nit können herfür scheinen.
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Auf den Abend hatt sich ein kalter Luft merk-
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en lasßen, der Nebel aber aller sich nur in hohem
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Luft gehalten.

Anmerkungen

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