Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 15

28. Januar 1694 · Seite 116v · Scan 259
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Zeile 1
[116v] 1694

Transkription

Ianuarius.
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hernach, als er vermerkt, das daß andere
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das köstlicher, dasselbe hinwek, vnnd
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nach dem er kein Zaum, den er doch an
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dem Geschirr abzureisßen gesuecht, haben
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können, ein halfteren, fahrt mit demme
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nachts etwann gegen 4 Vhren am Morgen
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vber Gintelhart, gegen Eschenz, bis auf
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Diesßenhofen, da er selbige eingestellt,
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vnnd fueteren lasßen. In desßen
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fragt der Wÿhrt, wo er mit solchen Pferdten
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außwolle. Der dieb bleibte vnbeständ-
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ig in seinen Reden, also das der Wÿhrt
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gemutmasßet, der vogel müsß die
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Pferdt, sonderlich das einte gestohlen
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haben: Weisst solches der Oberkeit, welche
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alsobald befohlen, das Pferdt zubehalten,
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vnnd den Kärl vest zumachen. Eß
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vermerkte es der Strik, vnnd machte
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sich eÿlends auß dem Staub, vnnd liesß
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das Pferdt stehen. Hinzwüschen
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ist auch der baur des diebstahls gewahr
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worden, hatt vnderschidliche botten aussgeschikt,
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er aber auch selbsten auß Einraht anderer
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gegen Stein gangen, dorten er erfahren,
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das einer mit 2 Pferdten ohne Sattel
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vnnd Zaum hierdurch geritten, vnnd gegen
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Diesßenhofen sich gewendt. Als der
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baur nacher Diesßenhofen kommen, hatt
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er dorten das Pferdt erfragen
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können, welches ihme auch, nach demme
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er ein Vrkund von Herrn Baron zu Gint-
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