Transkription
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Ich erachte auch, daß vnßer Reverendus Dominus
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Electus ihnen lieber noch bÿ Hauß wirdt
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aufhalten wollen, vmb in allem bessere
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Information zuhaben.
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Den 19. Octobris. Hatten wir meistes gewülken
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Morgen, vnnd nit sonders kalt. Gegen
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habler 11 Vhren streichte ein frischer Nord-
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Wind zimmlich stark dahär, vnnd bringte
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ein zarten Reegen, machte auch nit wenig
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Sorg, von herberer Kälte: worvon
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der Wein-Stok kein Fürderling zuer-
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warten. Gegen halber 11 Vhren
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seÿnd ankommen Reverendus Pater Gervasius Jeger,
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nach alter Gewohnnheit, das herpst-All-
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musen einzusamblen. Seÿnd bÿ vnß zu
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Mittag gebliben, vnnd darnach gegen 2
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Vhren auf Gintelhart spaziert. Eß
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hatt den tag nit nur geregnet, sonder auch
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ein kalten zarten Risel bÿ vnß ausgeworfen,
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vnnd wider vast wie gestert, ein Wechsel
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gemacht. Vnnd ist auch der Abend ganz
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trüeb geweßen.
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Den 20. Octobris. Weilen der Himmel am Morgen
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meistes hell gewesen, ersorgten wir vnß
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eines starken Reifens. Eß hatt doch der
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Liebe Gott ein Nebel gesandt, welcher so
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vill vermögen, daß nur mithin etwas
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Reifens gefunden worden. Aber es war
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ganz kalt. Gegen 12 Vhren fieng es
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an vom Vnderluft, welcher zimmlich ge-
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wähet, stark zuregnen, vnnd sollen in der
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Hoche auch Schnee-Floken gefallen seÿn.
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Mann