Transkription
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Ansehen nach den trauben nit fürder-
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samb.
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Den 18. Octobris. Ist ein frischer tag ge-
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wesen; vnnd wechslete der Himmel fort
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vnnd fort ab bald mit Sonnen-Schein,
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bald mit Reegen, so aber nur zart vnnd
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nit lang gefallen. Auf die Nacht ist
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alle still, meistes gewülkt, vnnd
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zimmlich frisch worden. Die Frauw
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Mueter im Grüenenberg ist nach 7 Vhren
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von hier wider abgereisst: ich hab ieder, auch
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ieder ihres Convents ein Pergamentin
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Eÿnsidlisch1 Marienbild sambt einem Abb-
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lasß-Pfennig verehrt vnnd zugesandt,
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vnnd seÿnd sie, sonderlich die Frauw Mueter
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mit nasßen Augen von mir abgeschiden,
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glaube doch mehr, weilen sie mich für
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offendiert gehalten wegen Abfuhr den
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gestrigen Kühe, als daß sie meinet-
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wegen ein Reüwen hetten haben sollen.
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Sie haben mir versproche, yferig für
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mich Gott zupitten etc. darumben ich mich
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billich höchst erfreüwen, vnnd danken
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sollen. Wir erwarteten
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disen Abend vnßeren resignierten
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meinten ihnen sicherlich zu empfangen.
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Aber es ist niemand kommen: ist
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auch wohl zugedenken, seine Geschäft
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seÿen zu Eÿnsideln so grosß vnnd stark
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geweßen, daß er, vber Meÿnung,
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lenger sich dorten aufhalten müsßen.
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Ich