Transkription
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am Mittag Esßen sich versaumt, darbÿ
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vill verhinläsßiget. Vnder allem
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Reegen ist Herr Pfleger der Chorherren
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zu St. Stefan mit Cronen Wyrth Harder
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zu mir kommen, welcher ettliche selbigen
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Stifts Revers-Lehenbrief mir zusiglen
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vberbracht: so ich ganz gern angenommen.
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Er hatt nachgends mir auch verdeütet
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daß das hochlobliche Stift seine in der herrschaft
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Eschenz habende Grund Zinß gegen paarer
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Bezahlung villeicht dem Fürstlichen Gottshauß
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beliebte. Ich antwortete, das der-
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mahlen nit wüsße, ob mann künftig were;
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doch wann ich nacher Eÿnsidlen kommen
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werde, wolle ich dorten es vernemmen.
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Ich verdeütete auch, daß ein gewüsßer
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Aker an Schafrater Güeteren dem hochloblichen
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Canonical-Stift eigentumb, einem oder
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2 Eschenzeren vmb 1 Florin jährlichen Zinß
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hingegeben seÿe: wann dann ihnen villeicht
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dienstlicher were, das Capital der 20 Florin
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zuhaben, erbiete ich diß auf Martini paar
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zueerlegen, einzig darumben, weilen
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diser Aker gleichwohl rauch vnnd vnnuz
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dannoch dem Hoof Schafrat etwas ge-
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legner were. Er vermeinte, das
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selbiger Aker wohl etwas mehr werth:
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ich aber antwortete, das gar nit dar-
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auf seze; vnnd so es nit dienstlich were
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einem hochloblichen Stift, trachte ich nit vill
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darnach. Endtlich sagte er, es ad notam
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nemmen wolle, vnnd etwann darumb
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antworten. Ich liesß ihme ein Gläß-
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lin