Transkription
1
guetem Willen gethan; vnnd vor disem
2
einmahl, da der Herr OberVogt von
3
Beroldingen sie darumb angesuecht,
4
vnnd gleichsam erbetten zuhelfen.
5
Ich antwortete, daß Freüwdenfels
6
vnnd Windhausen zusamen sonderbare,
8
Recht haben: iedoch ligen beide innert
9
der herrschaft Eschenz, masßen sie mehr
10
als genugb wüsßen, das Freüwdenfels
11
von der Herrschaft Eschenz ganz vmb-
12
fangen seÿe: Wann nunn Freüwd-
13
enfels in der Herrschaft Eschenz lige,
14
sehe ich nit, warumben ein ehrsambe
15
Gemeind sich vor Reparierung der
16
völligen Steig sich wideren könne etc.
17
weilen die ganze Steig ein gemeine
18
Strasß seÿe etc. Daß nunn aber
19
2.o Sie dorten niemahlen gewäget haben,
20
lasße mann dahin gestellt: es habe
21
aber villeicht vnnd glaublich die Strasß
22
des Weegens nit bedörfen, massen
23
bekannt, daß selbige erst von wenig
24
jahren so ellend worden. Vnnd wann
25
sie nit müsßen, warumben das sie
26
dorten, laut eigener bekantnus ge-
27
wäget? Darmit sie heiter an Tag geben,
28
daß sie es schuldig gewesen. Daß
29
aber Herr von Beroldingen gewester Ober-
30
Vogt sie etwann vmb Hilf ersuecht,
31
lasße