Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

16. Juni 1698 · Seite 325r · Scan 675
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[325r] 1698
Zeile 5
Contra argumentatum.
(lat) Gegen dieses Argument.

Transkription

Iunius
1
guetem Willen gethan; vnnd vor disem
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einmahl, da der Herr OberVogt von
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Beroldingen sie darumb angesuecht,
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vnnd gleichsam erbetten zuhelfen.
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Ich antwortete, daß Freüwdenfels
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vnnd Windhausen zusamen sonderbare,
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von der herrtigkeita Eschenz gesönderte
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Recht haben: iedoch ligen beide innert
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der herrschaft Eschenz, masßen sie mehr
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als genugb wüsßen, das Freüwdenfels
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von der Herrschaft Eschenz ganz vmb-
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fangen seÿe: Wann nunn Freüwd-
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enfels in der Herrschaft Eschenz lige,
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sehe ich nit, warumben ein ehrsambe
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Gemeind sich vor Reparierung der
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völligen Steig sich wideren könne etc.
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weilen die ganze Steig ein gemeine
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Strasß seÿe etc. Daß nunn aber
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2.o Sie dorten niemahlen gewäget haben,
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lasße mann dahin gestellt: es habe
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aber villeicht vnnd glaublich die Strasß
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des Weegens nit bedörfen, massen
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bekannt, daß selbige erst von wenig
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jahren so ellend worden. Vnnd wann
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sie nit müsßen, warumben das sie
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dorten, laut eigener bekantnus ge-
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wäget? Darmit sie heiter an Tag geben,
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daß sie es schuldig gewesen. Daß
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aber Herr von Beroldingen gewester Ober-
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Vogt sie etwann vmb Hilf ersuecht,
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lasße

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Unsichere Lesung.