Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

5. Dezember 1697 · Seite 213r · Scan 449
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[213r] 1697
Zeilen 21–22
Grave id accidit Cauponi Züberlin.
(lat) Dies trifft Wirt Züberlin schwer.

Transkription

December
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hoffe diß zu Frauwenfeld, oder gar
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zu Baden ring zuerhalten etc. Ich lachte
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darab, vnnd sagte, das dermahlen
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nit wegen desßen, sonder wegen Abtrettung
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des Hauses da seÿe, vnnd sollen sie sich
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dahin bequemmen: im vbrigen werde auch
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geschehen, was recht ist. Ich hatte bÿ
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mir den Weÿbel, vnnd gieng also wider
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darvon, Herr Humbeer aber vnnd sein Frauw
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bleibten dorten, in hofnung einen gewüssen
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herren von Schafhausen zuerwarten.
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Eben alß ich hinunder gangen, seynd die
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Burgermeister mir nachgelofen,
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vermeinend mich zu Freuwdenfels
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zufinden, ihr jahrliche Steür abzuleg-
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en, vnnd mit mir abzurechnen.
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Ich weisste sie ab, vnnd schiebete alles
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auf ihre Gemeind-Rechnung, welche
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sie vermeinten künftigen Donnerstag
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zuhalten; desßen ich wohl zufriden
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gewesen. Nach Mittag ist Meister
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Hanß Zuber der Wÿrth selber ankommen,
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sich sehr beklagend, daß er iezt daß
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Wyrtshauß quittieren sollte, vnnd ver-
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meinte allerhand Bedingnusßen
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zuerhalten, ehe er auß dem Hauß
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ziehen werde. Ich aber ermahnete
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ihnen, sein Schuldigkeit zubeobachten,
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vnnd einmahl dißem nachzukommen:
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Wann dann im vbrigen ihme etwas
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Liebs thun könne, werde ich auch thun,
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wie

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