Transkription
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Auf den Abend ist der Himmel erhellet,
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vnnd sehr kalt worden, also das alles
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verfrohren, vnnd waren iezt die
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warme Stuben sehr lieb.
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Den 11. Novembris. Festo Sancti Martini ist ein heller
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wider sehr kalter Morgen gewesen, vnnd
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folgte ein theils heller, theils geneb-
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leter Tag. Ich müsste heüt mein
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Nepotem Hanß Peter Dietrich, vnnd Frau
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Maria Anges Oftingerin von Zurzach ehe-
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lich copulieren, welches Herr Pater Beichtiger
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mir aufgetragen, vnnd meine Ver-
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wandten selbsten verlangt: müsste
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darzu Ceremonias auß dem Constanzer
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Ritual brauchen: desßen ich ganz vnge-
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wohnnt. Wesßwegen ich darbÿ sehr
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vngeschikt geweßen, vnnd die Præti-
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vinaria S. Evangelii vergesßen vber sie
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zubetten, auch sonsten mehr Fähler be-
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gangen, so das mann meiner mehr
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gelachet, als darvon auferbauwet
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worden. Ist mir desßetwegen leid etc.
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Nach weniger Zeit (dann die copulation
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ist nach 9 Vhren geschehen) giengen
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Wir zur Mahlzeit, nach deren ich ge-
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willet ware mit Herrn Patri Statthalteren
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zu Sonnenberg, so gestert zu dißer
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solemnitet auch ankommen, dahin ab-
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zureiten: er aber persuadierte mir, zu-
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verbleiben, vnnd nam vber sich alles,
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so ich sonsten zu Sonnenberg zuver-
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richten gewillet ware etc. Vnder
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desßen