Transkription
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schläferig geweßen, daß mich (ich schäme
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mich darumb) auf das Bett gelegt,
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vnnd vast ein halbe Stund geschlafen.
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Eß seÿnd eben vor Mittag auch ankommen
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Heinrich Yßler genannt Käß Heiri, vnnd
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Meister Heinrich Müller der Müller zu Kalten-
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bach, pittend ihnen das Strauw, was in vnder-
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eren Grichten vom Zehendten fallt, ich ihren
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vergünstigen wolle. Ich antwortete,
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daß mich eben sowohl, als sie der Schuch truke,
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das nammlich das Fueter zukurz werden
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wolle. Wesßwegen mit Verkaufung deß
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Strauws nothwenig einhalten müsste.
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Wann aber ich endtlich dessen nit nothwend-
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ig werde haben, sie ich erbietig, es ihnen,
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als Zehendt-Leüten vor allen werde
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zulasßen. Liesß hierüber ihnen ein
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Trunk geben, vnnd sie wider nacher hauß gehen.
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Den 26. Octobris. Ist der erste Reifen bÿ vns
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gewesen, der Tag darauf (am Morgen
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sahe mann in dem Wasßer ein zarten
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Nebel) meistes gewülkt, aber nit kalt,
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sonder ganz leidenlich. Ich hab heüt
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kommenes Purgier-Manna Tranklin
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eingenommen, welches gute Operation ge-
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habt. Der Abend war wider trüeb,
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vnnd gewülkt, nit kalt. Wir hörten
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disen Abend ein Fuchß stark bellen, darvon
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wir ein balden Winter prognosticieren wollen.