Transkription
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Alß nunn wir vast eine Stund bÿ dem Tisch
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geweßen, ist auch Pater Guardian angelangt: der
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hatt sich zu vnß an Tisch gesezt, vnnd wohl
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zugesprochen. Wir sizten bis vmb 2 Vhren,
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da sie aufgestanden, vnnd zur Vesper gegangen.
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Wir hatten darüber noch etwas Gesprech, vnnd
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als Herr Schroth nachgends ankommen, hab ich ihme
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noch 4 Gulden gegeben, vnßer hauß-Weßen
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vnnd Reben befürderen zulasßen. Vnd weilen
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er ein Nachlasß des hauß-Zinses begehrt,
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hab ich disen zwar ihme nit zusagen wollen,
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doch aber ins künftig etwas hofnung gemacht,
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wann er kommen werde, sein Rechnung abzu-
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legen. Wir namen darüber Vrlaub, gien-
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gen wider bÿ dem Capuziner Kloster zu Schiff,
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vnnd fahrten nacher hauß: hatten bÿ vnß dreÿ
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frömbde, die gezogen, vnnd seÿnd also wir
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mit ihrer hilf wohl gefürderet, gegen
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halber 7 Vhren am Vendenbach angelandet,
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vnnd vmb 7 Vhren hier glüklich ankommen.
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Machten ein kurzes NachtEsßelin, vnnd giengen
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ieder in sein Gewahrsambe zur Ruhe: war
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darzu ein ganz stille Nacht.
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Den 25. Octobris. Ist wider ein ganz feiner lieblicher
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Tag gewesen, meistes gewülkt, mithin Son-
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nen-Schein. Vnßere Knecht haben heüt
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wider gemostet, vnnd ein zimmliche Quanti-
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tet gemacht, heüt besßer als neüwlich,
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dann heüt hatten xxxa sie nur heimsche,
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neüwlich nur wilde Apfel. Der Ab-
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end war wie der Morgen, gewülkt, nit
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sonders kalt, vnnd still. Herr Pater Diet-
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land ist nach Mittag pro diversione auf
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schläferig