Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

24. Oktober 1697 · Seite 188r · Scan 397
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Latein:
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[188r] 1697
Zeilen 17–18
Persuasi tandem, reparationem concedunt.
(lat) Endlich überzeugt, erlauben sie die Instandsetzung.

Transkription

October
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das darumb ein anderer nit möge in die
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höche bauwen nach seinem Belieben: allein
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nit mit vnßerem Schaden. Weilen aber
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mann vnß verspricht, den Schaden zuver-
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güeten, were etwann dem handel wohl
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zuthun, doch könte es ohne ein Revers nit ge-
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stattet werden, dann ins künftig were
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solche vngelegenheit wider zugewarten.
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Ich sezte hinwider, das hierinn einige Gefahr
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nit seÿe, vnnd könnte ein Revers hierumb
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wohl gegeben werden; Eß seÿe xxxa für
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sich bekannt, daß wir in ihrem Hauß
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nichts zu prætendieren, als was bis dato
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wir gehabt. Seÿe aber ganz nachparlich,
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wann mann daß vnßere durch den Ein-
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gang des ihrigen zu dem vnserigen erbess-
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eren möge etc. Nach vilem Wörtlen
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verwilligten endtlich die Herren Freÿen die Re-
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paration, doch also, daß ein Revers hierumb
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aufgerichtet werde. Desßen ich zufinden
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gewesen, vnnd nochmahlen Abschriften auß
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ihrem Prothocoll, wie oben, begehrt, so sie
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mir zugesagt, vnnd Herr Schroth versprochen
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abzuschreiben: Bin also ich von ihnen
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abgescheiden, vnnd erzeigten Sÿe alle höflich-
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keit bis vnder die hauß thüren. Wir aber
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giengen ad Patribus Capucinos, da wir vber ein
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kurzes an Tisch gesezt worden, vnnd wohl
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gehalten. Herr Pater Vicarius sagte mir vorhero,
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daß Herr Bero de Neveu wolte mit ihnen speisen:
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Nach demme aber er vernommen, das Herr Pater Guardian
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sein Bruder noch nit anheimsch, habe er mit
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vorwand eines haupt-wehs sich entschuldiget.
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Alß

Anmerkungen

a Streichung durch Autor. Nicht lesbar.