Transkription
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Den 8. Aprilis. Oster-Monntag, ist meistes ein
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feiner, lieblicher, doch nit ganz heller
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Tag geweßen bis in die Nacht. Herr
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Heinrich Diener zu mir, pittend, ihme
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iunge Küttenen Stöka folgen zu lassen.
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Ich lachte, das solche Sacher hier gesuecht
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worden, da nichts dergleichen ist; war
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doch mir leid, daß ihme nit könnte be-
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dient seÿn etc. Heüt schikte ich
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aber daß erste Mahl Gelt nacher Cell,
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auf den Reeb-bauw hin, 18 Gulden. Wirdt
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heür aber nit wenig brauchen, da sonder-
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lich auch die dortige Gebeüw zimmlich
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ellend vnnd schlecht. Wir also wider ein
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gutes hinwek nemmen, Gott geb, was
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endtlich ertragen werde. Denn
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Tag bekam ich durch Meßmer Johann-
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es Dieners Kinden 6 Pfund Kirchen-
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Kerzen, so ich durch ihne zu Constanz
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erkaufen lasßen: gedunkte mich,
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sie weren vill besßer, vnnd wohlfeil-
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Den 9. Aprilis. Oster-Zinstag ist wider ein zwar
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halb gewülkter, doch feiner, warmer
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vnnd lieblicher ganzer Tag gewesen,
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vnnd gebliben bis in die Nacht. Ich
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hab heüt Gäst zu vnß geladen vnser
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balbierer Vlrich Brecht von Œningen
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mit seiner Frauw Liebsten, vnnd Meß-
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mer vnnd Kirchen-Pfleger Johannes
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Diener, sampt seiner Frauwen: welche
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leztere