Transkription
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sollen, dann ins künftig es niemand
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mehr werde gestattet werden.
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Den 2. Aprilis. Ist der Morgen meistes von zart
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bedektem Himmel geweßen, ganz milt,
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vnnd nit kalt. Nach Mittag gieng
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ich mit Herrn Patri Dietlando auf Eschenz, vmb
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zusehen, was der Zimmermann Meister Vlrich
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Engeler bÿ dem Wyhrtshauß für Ar-
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beit machte; dann dorten der Kellerhalß
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der Vych- vnnd der Schwein-Stahl ganz
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ruinos waren, vnnd müsste ich mit disem
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Weßen zimmlich vill Kosten haben. Wir
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giengen bald wider zuruk etc. Eß
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duftete heüt der Himmel mithin, vnnd
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war zimmlich trüeb, aber nit kalt
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Wetter. Ich hab heüt ein
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Holzschröter angestellt, vnß ettliche
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Klafter Scheiter aufzumachen. Er
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sagte zu, gieng aber hernach vnwüss-
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end meiner vnnd aller der vnser-
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igen wider fort, vnnd sezte also mich an.
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Auß dißem, vnnd anderem mehr ist
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zusehen geweßen, wie das das ge-
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meine Tauner Volk wider so wohl
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satt worden bÿ disen wohlfeilen jahren,
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vnnd iezt nit mehr anderst, alß
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vmb grosßen Lohn dienen wolle etc.
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vnnd so mann ihnen nit gleich willfahrt,
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aufbinden.
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Den 3. Aprilis. Fanden wir ein trüeben,
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aber im vbrigen ganz lieblichen trostlichen
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Morgen, vnnd fieng auch mithin
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die Sonne zimmlich klar an zuscheinen.