Transkription
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Der erste Tag April. Ist bis gegen
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dem Abend vnrüehwig geweßen, vnnd
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hatt bald Schnee, bald Sonnen-Schein
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gehabt, meistes mit einem zimmlich
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starkem vnlustigen vnderluft,
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der gegen 5 Vhren sich gelegt, vnnd ein
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feinen Sonnen-scheinenden Abend ge-
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gegeben. Herr Salzherr
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Isaaca Sulger auß der Statt Stein
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ist heüt kommen, sich beklagend, das
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hiesige burgermeister ihne nit
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wollen lasßen den bÿ dem Eschenzer
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Riedt auf der brach ligenden, iezt
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schon gestürzten Aker mit Erbsen
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ansäen: bette ihme beholfen wolte
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seÿn. Ich antwortete, daß der
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Gemeind wegen ihres Tribs nit
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könne darwider seÿn: iedoch wolle
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ich mit den burgermeisteren reden
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lasßen, vnnd seinetwegen mein
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mögliches thuen. Der Weÿbel
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Traber kam bald hierüber, dem ich be-
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felch geben, mit den burgermeisteren
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zureden, ob dißem herren von gueter
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Nachparschaft wegen dis einzig für
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dismahl, weil der Aker schon ge-
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rüstet, nit möchte gestattet werden,
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jedoch solle ihm vnnd anderen klar an-
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gezeigt werden, daß ins künftig sie
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sich die Aker auf der brach bemüssigen
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sollen