Transkription
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Den 31. Martii. War Dies Palmarum, ist
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die Kälte etwas ringer gewesen, als
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gester, doch nit vill, vnnd war der himmel
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meistes bedekt. Auch blasete etwas
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zimmlich frischer vnderluft, bis in
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die Nacht. Ich schikte heüt wider
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Fisch dem Herrn Obervogt Rÿepplin, 6
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Eschenwert, sampt 1 paar brödtlina,
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ihne pittend, darvon auch der Frauw Mutter
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vnnd Herrn Landtamman zu participieren.
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Auch auf Sonnenberg ein paar Eschen-
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werth vnnd ein hechtlin etc. mich aller
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seits anbefehlend. Gegen dem Abend
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kam Meister Christen Winz ein Metzger der
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Statt Stein, iezmahliger Obervogt zu
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Biberen, begehrte (nach vilem fründt-
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lich- vnnd lächerlichem Vmbschweif) ob
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ich nit konnte ihnen mit einer Pfaüw-
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in beholfen seÿn, weilen verwichenen
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Winter ihren ein Pfäuwin, muthmass-
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lich von einem Fuchß zerrisßen worden,
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vnnd also einzig ein Pfauwen Mändlin
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vberbliben, welches hiermit vnnuz
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seÿe, wann es nit mit einer Pfäuw-
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in möge gebahret werden. Ich
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antwortete, daß verwichenen Sommer
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mir bÿ vnseren Pfauwen die erste
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bruet gefählt: die andere seÿe
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zwar recht ausgefallen, weilen
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aber sie gar zu spath hinauß kommen,
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haben die iunge die frühe Kelte
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nit erdauren mögen, sonder seÿen
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alle verrekt. Jezt habe ich noch ein
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paar Pfauwen, vnnd 2 Pfauwin,
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deren