Transkription
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eben in daß Hauß kommen, so ist ein starker
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Plaz-Reegen gefallen, so alles sehr er-
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nezt. Hab wohl Gott gelobt, daß
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ich so glüklich durchkommen. Ist nach-
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gends wider rüehwiger vnnd stiller worden,
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aber der Reegen fieng bald wider an, vnnd
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war hiermit daß helle Wetter für
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vber, vnnd henkte sich daß Gewülk stark
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an die berg, darauß wir langes Ree-
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genwetter muthmasßeten.
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Den 21. Iunii. Hatte der Morgen nasß. Herr
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Pater Marian verfüegte sich heüt auf Kalch-
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bÿzuwohnen. Ich bleibte bÿ Hauß,
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vnnd haltete ein buosßen Gericht: bÿ
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welchem streng zu seÿn ich wegen grosser
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Armuth nit dörfen: Gleichwohl war
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sonderlich Cronenwÿhrt Hanß Friderich
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Harder gantz widerspännig, denn
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ich endtlich vmb 2 Pfund Pfennige gestraft, vmb
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das er einer alten Wittfrauwen (deren ein
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Geisß S. V.a gestohlen worden, desßen thäter
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sie gern gewüsst hette) eingerahten,
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einen Schwarzkünstler darumb zube-
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fragen, der ihme im Glaß den thäter
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werde zeigen können. Ich erachtete,
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der Fähler einer weit grösßeren Straf
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würdig, allein weilen der Landt-
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