Transkription
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vnder dem Korn getröschen, vnnd dann
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mit selbiger Frucht den Zehendten abge-
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richtet, welches ia ein betrug vnnd falsch-
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heit seÿe, die nit könne verantwort-
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et werden. Eß wüssten endtlich
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sie anders nichts dargegen zulegen,
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als es möchten etwann die Tröscher vmb
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ein Masß Wein zu trinken, Schaub verkaufen
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haben wollen, vnnd derentwegen etwas
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getröschen haben, betten vmb Verzeÿhung etc.
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Ich wollte nit vill machen, sonder sagte ihnen,
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ich werde einmahla diß nit gestatten,
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anderst sie mir ein Discretion geben.
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Damit aber sie verspühren können, daß ich es
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mit ihnen gut meine, soll ein ieder auß
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ihnen mir ein schönen Haßen geben.
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Welches ihnen alsobald wohl beliebt, vnnd
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dessentwegen sich gleich höchlich bedankt,
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mit Versprechen, die Haaßen, so bald
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sie nur könnten, mir Zuzustellen.
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Ich entliesß also sie in Gottes Namen.
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Den 18. Septembris. War ein feiner Morgen,
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vnnd gantz gueter Tag, vnnd erzeigten
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sich anfangen die Trauben, daß sie ein and-
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ere Farb anziehen wollten.
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Auf den Abend vmb 7 Vhren ist Herr Pater Beicht-
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iger auß dem Grüenenberg, so nacher
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reiß zu vnß kommen, bÿ vnß zugekehrt,
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vnnd hier vbernachtet. Befande
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sich