Transkription
1
vorgewißen, in welchem der Schelthändlen
2
halben zimmlich deütliche Erleüterung
3
geschieht. Stehet aber zu erwarten,
4
was endtlich es abgeben werde.
5
2. Iulii. Verreisste vnßer Herr Pater
7
absönderliche Geschäft zu verrichten etc.
8
3. Iulii. Ist auch vnßer Herr Pater Beda nacher
9
Neüwen geritten, mit sampt Bruder Beat,
10
hatt dorten mit Ruehm geprediget, vnnd
11
darüber heimbgekehrt.
12
13
legenheit hier gehabt, da Adelrich Gÿr vnnd
14
sein Frauw gegen Herrn Pfarherren fort vnnd
15
fort vngehorsamb verbliben, das endtlich
16
Herr Pfarrer bÿ Vogt vnnd den Rähten Schirm
17
begehrt.a Die dann dem Gÿren vnnd seiner
18
Frauwen ernstlich anbefohlen, dem Herren
19
Pfarherren gehorsamb zuleisten vnnd
20
alle Satisfaction zu thuen. Jedoch wollen
21
die hartnekige Leüt sich noch nit vnder-
22
geben, bis endtlich auch von Schweÿtz der
23
Befelch kommen.b Da dann Adelrich Gÿr
24
sich alsobald, gleichwohl sehr vngern
25
eingestellt;c sein Frauw aber wolte
26
keines Weegs sich einlasßen, vnnd ver-
27
bleibte dato beständig in Ihrer Hart-
28
nekigkeit. Wirdt villeicht bald wohl
29
anderst werden.
30
Das Wetter wechslete mit hin sehr retlichd
31
ab, vnnd war bÿ hellem Sonnen Schein
32
ein