Transkription
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vnnd gegen 6 Vhren sezten Wir vnß auf
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die Pferdt, reiteten bÿ noch ganz finst-
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erem Luft hinwek, hatten aber ein Weeg-
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weiseren der vnß bis gegen Seel-Matt
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geführt, da wir dann vnß wohl er-
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kennen können, gaben dem Weeg-weiser
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15 Kreuzer vnnd reiteten den Sommer Weeg
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in daß Turben-thal bÿ sehr vertriess-
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licher Strasß, dann wir müssten vast
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durch vnnd durch den Schnee brechen,
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vnnd wo sonsten ofene Strasß were,
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hatte es der Löcher so vill, das wir
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ehender den Schnee brechen, als aber in der
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Strasß reiten wollen. Wir seÿnd
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endtlich in daß Turbenthal glüklich vor
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8 Vhren kommen: seÿnd dorten abgesessen,
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haben vnß in der Stuben gewärmet, vnnd
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den dieneren ein Trunk, den Pferdten
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aber etwas brodt geben lasßen, vnnd
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dem wirten ein Ÿsßen, welches bloß noch
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hangete, wider anzuschlagen. Saumbten
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also vnß ein halbe Stund. Wir fragt-
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en den Wÿrthen die Sicherheit der Strasß,
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der weisste vnß der Thöß nach auf
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Lauwburg dahin vnß die Karren-
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leiß richtig weisen werde. Wir fahrt-
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en also fort, die diener aber giengen
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Weeg, fanden diesen Schnee fort vnnd
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fort