Transkription
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Ich machte mich allliklich reißfertig, pakte
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meine zu hauß noth-habende Schriften zu-
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samen, verfergete darzu ein brieflin
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vnnd ordnete sie auf Zürich. Nam darüber
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Vrlaub von dem Herrn Resignato, so mich bis vnder
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die Porten begleitet: sagte auch allem hauß-
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volklin behüet Gott, gab ihnen allen ein Lezi
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Pfennig, auch etwas Geistliches, sezte mich
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zu Pferdt, vnnd reitet mit Aufwahrt des
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Spett-Knechts Peregrin Huebers nacher
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erhalten, daß er den diensten für mein Lezi
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daß heütige Mittag-Esßen mit besßerer Speiß
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vnnd Trank versehen lasßen etc. Ich
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kam glüklich nacher Kalcheren; præsentierte
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dorten mich vor der Frauw Abbtÿsßin, gratulierte
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ihren den Heiligen Namenstag mit einem geringen
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Præsentlin von Psalterlin, bilderen etc. so sie ganz
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gern angenommen, vnnd ihren Klosterfrauwen
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darvon ein Freüwd zumachen versprochen.
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Hernach ersuechte mann mich das hoche Ampt
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zusingen, so ich gern angenommen etc. (darunder
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post Evangelium predigte Herr Pfarrer von
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Witterdingen mit schönem Ruehm) vnnd hernach
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gieng mann zum Tisch, bÿ welchem auch Herr
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Baron von Bodmann zu Espasingen geweßen,
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ein iunger, fründtlicher Gavalier, vnnd die
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Herren von Herderen, anderst ganz wenig etc.
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Mann that vnß dorten sehr guts. Ich aber
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bin vmb 1 Vhren aufgebrochen, nam daß
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Valete nochmahlen bÿ allen Klosterfrauwen,
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die mich eben nit gern sahen abreißen: vnnd
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liesß Frauw Abbtÿssin mir zur Lezi ein
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schon brust-Tuch zubringen, darmit ihren
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gnädigen