Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

12. November 1698 · Seite 433v · Scan 896
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Marginalie
[433v]
Zeile 1
1698
Zeilen 10–12
Ulrich Geuggis tractat cum genero de sua haereditate.
(lat) Ulrich Geuggis verhandelt mit seinem Schwiegersohn wegen seiner Erbschaft.
Zeilen 21–22
Bruggli Wis pro Schafrat empta.
(lat) Die Brüggliwiese wird für Schafferez gekauft.
Zeilen 30–32
Conceditur avectio frumenti ex haereo nostro.
(lat) Die Lieferung des Getreides aus unserem Speicher wird erlaubt.

Transkription

November.
1
keitliche Mandat mir verwehrt, Frucht
2
auß dem Land zuverkaufen, müsste ich
3
ihnen wider abweißen: Gleichwohlen machte
4
ich ihme Vertrastunga, daß mich zu Frauw-
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enfeld wolte informieren lasßen, ob nit
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auf Oeningen ettlichen Haußhaltungen
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mit Frucht dörfte bedient seÿn etc.
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desßen ich hofenlich bald wolle bericht
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haben. Nach Mittag erscheinte
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vnnd seiner Sohn seelig Frauwen ieziger Mann
12
Adam Büechi, zeigten mir, wie gesagter
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Vrech mit ihme wegen gesagter Frauw-
14
en vnnd Kindern sich verglichen: so ich
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auf Papÿr gesezt, vnnd alsobald
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förmlich aufzusezen, in 2 gleich laut-
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ende brief zustellen, vnnd dann hier von
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dem Ampt gebührend siglen zu lasßen.
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Bÿ welcher Occasion ich dem Johann
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Jacob Mezger Kirchen-Pfleger
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auf Burg sein Antheil an der Brüggli
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Wiß per 46 Florin vnnd ein Thaler Trinkgelt
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aberkauft, vmb darmit den Hoof Schaf-
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rath zuverbesßeren. Soll darinn nie-
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mand kein trib haben, sonder ein Eingefangenb
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gut, auch ledig vnnd [...]c seyn, das nichts
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darab gehe, als der Zehendten. Inn-
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zwüschen ist von Herr Obervogt Rÿeplin ein
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böttlin ankommen, darinn er mich berichtet,
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daß Herr LandtVogt vnnd das lobliche Ober-
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Ambt verwilliget, die vor 8 tagen ver-
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kauffte

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Unsichere Lesung.
c Nicht lesbar.