Transkription
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Der 1. tag Novembris. War ein ganz lieb-
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licher Tag, mit Sonnen-Schein, vnnd
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nit sonders kalt. Herr Pater Benno
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wolte heüt sein Reiß fortsezen, wesß-
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wegen wir das Mittag-Esßen geförd-
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eret. Nach welchem (circiter vmb 12 Vhren)
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er verreisst, vmb zu Constanz vber-
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nachten zukönnen. Ich schikte einen
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Herrn Decano zu insinuieren, daß vnßer
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Herr Resignatus mit begleitung vnßers
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Herrn Decani ankommen: wann denn ihme
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beliebte, dennselben zu beneventieren,
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müsste er auf mornderigen tag er-
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scheinen, sonsten warde er vnßeren
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Herrn Decanum, welcher am Monntag bÿ
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früher Zeit zuverreißen gesinnet,
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nit mehr antrefen. Er antworte-
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te mir, wider schriftlich, daß kommen
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vnnd aufwarten wolle etc. Heüt
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haben wir vnßerem Herbst das ganze
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End gemacht, vnnd in allem 3 Fueder
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21 Eÿmer gemacht: der hofenlich
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noch ein gemeiner Tischwein geben
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wirdt. Hinwider fieng Clingen-
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zell an zutruken in vnßserem torkel,
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vnnd legte den Wein auch in vnßeren
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Keller, dann anderst er kein Ge-
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legenheit gehabt, selbigen zuverwahren.
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Er hatte das rothe von dem weisßen
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(desßen er vill gehabt) gesönderet,
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vnnd