Transkription
2
Schmitten erkauft, vnnd verhoffe ich,
3
mann werd es xxxa der herrschaft nit
4
zu wehrenb haben. Wann aber er auch
5
ein Schmid werde wollen in sein Schmitten
6
thuen, warden der Schmiden zu vill seÿn,
7
vnnd also einer den anderen verderben.
8
Rathe ihme deßwegen, er sich nit ver-
9
kösten solle. Er antwortete, das
10
er ein iungen Sohn hette, den er ge-
11
willet das Schmitten Handtwerk lehren
12
zulasßen, vnnd wann dann er auß-
13
gelehrt, hofe er, mann werde ihnen
14
vor anderen bedenken müsßen. Ich
15
sagte wider, daß einmahl nit glaube,
16
deß die herrschaft die Schmitten in
17
der Oberen Mülle werde wollen hin-
18
wek schleisßen, sonder dieselbe behaupten.
19
Nunn bis sein Sohn das Handtwerk
20
werde erlehrnet haben, seÿe noch ett-
21
liche Jahr bis dahin, vnnd werd noch
22
vill anders werden; werde also bis dahin
23
keines Streits vonnöten seÿn etc. Wor-
24
mit er von mir abgescheiden.
25
Den 29. Iulii. War ein schöner tag, vnnd
26
kam vill heüw vnder daß tach. Ich
27
hab vorgester vergesßen zumelden,
28
daß mann in Gemein angefangen
29
Roggen zuschneiden, vnnd hoffe mannig-
30
klich, er werde wohl außgeben. Den
31
Tag ist Cronen Wÿrth Harder auch
32
kommen zurechnen; sonderlich wegen deß
33
vmgelts