Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

28. Juli 1698 · Seite 364r · Scan 753
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[364r] 1698
Zeilen 5–7
Ratiocinia habet a cum creditoribus Pater Oeconomus.
(lat) Pater Statthalter rechnet mit den Gläubigern ab.
Zeilen 18–20
Iannes Mezger quaestionem proponit de ferraria.
(lat) Johann Mezger legt eine Frage zur Schmiede vor.

Transkription

Iulius
1
Mann ylete mit dem Heüwen ernst-
2
lich in vilen Ohrten, auß Sorg, es möchte
3
wider regnen: Wesßwegen auch vnßer
4
Zehendt-Heüw auß der Weÿer-Wiß
5
nit wohl dühr vnder das Tach kommen.
6
Ich rechnete mit vilen (welches ich
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in der Kirchen verwichenen Sonntag
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vnnd 8 Tag zu vor außkünden
9
lasßen) damit ich in meinen Rech-
10
nungen nichts vnrichtiges hinder-
11
liesße, wann ich, wie mann mich
12
hofen machen, sollte abgeenderet werd-
13
en. Ist wider ein zimmlich feiner
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Abend gewesen, vnnd hatt der Wind
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sich gelegt. Hanß Mezger von
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Bornhausen, so auch zu rechnen kommen,
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fragte mich heüt Raths, wie er sich
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zu verhalten wegen der Schmitten. Eß
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habe die herrschaft ein Schmitten in
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der Oberen Mülli, er aber eine im
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Oberdorf, vnnd vermeine er,
22
daß er als ein Burger, im fahl
23
er endtlich ein Sohn zu solchem handt-
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Werk bringen möchte, vor einem
25
Frümbden, das Schmitten Recht, welch-
26
es er mit nit geringen vnkösten
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erkauft habe sambt dem Geschire
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zubrauchen vnnd zugeniesßen sollte
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haben. Ich antwortete mit kurzem,
30
daß

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.