Transkription
1
2
3
nit wolte zugeben, daß er sein Heüw
4
in seiner Vechtenauw möchte durch
5
die Schlosß-Wiß hinwek führen. So
6
mann in Gottes Namen für dißmahl
7
zugegeben, aber ohne Consequenz etc. Item
8
begehrte sie etwas Mangolt-Kraut,
9
Salat, vnnd Stirzel: so in gleichem ihren
10
geben, vnnd dem Herrn Statthalteren zu ein-
11
em fründtlichen Gruosß geschikt worden.
12
Ich hab ihme auch zugegeben, das er daß
13
nothwendige Sand zu seiner Scheür
14
dermahlen im Sigenthal, hinderhalb an
15
dem Teüfelsloch abholen, auch selbiges
16
durch vnßere Güeter auf Clingenzell
17
führen möge; aber anderst nit, als nur
18
für dißmahlen: ins künftig aber soll
19
er die gemeine Strasß wider brauchen,
20
vnnd einiges Recht oder consequenz zu
21
diser vnßer Strasß nit haben etc.
22
Den 18. Iulii. Hatten wir ein edlen hellen
23
Morgen, vnnd darüber ein sehr warmen
24
schönen Tag. Gegen Mittag ist Herr
25
Dominicus Rüssia ein balbierer Gesell,
26
sonsten des Herrn GrosßWeybels zu Rapperschweil
27
sein Sohn, allhero kommen, mich zubegrüessen.
28
Er war bÿ Herrn Furrer in Winterthur
29
in Arbeit, vnnd hatte eben ein Kund, so
30
er geschnitten, iezt in der Chur, darunben
31
er iezt zu Wagenhausen sich aufhalten
32
müsste