Transkription
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6 Vhren fiehl vnder Diesßenhofen vnnd
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hinauß, auch nachgends bÿ Ezwÿlen ein
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zimmlicher Reegen, der vnßere Leüt ge-
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macht zufürderen, daß das vberbleib-
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ende Heüw in der Schlosß-Wiß wenigist
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mögen geschochet werden. Die Nacht hatte
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wider beständigen, nit starken Vnderluft etc.
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Den 9. Iulii. Continuierte der Vnderluft vast durch
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vnnd durch bis gegen dem Abend, vnnd machte
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meistes hellen Himmel: worvon das heüw
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munter gefürderet worden, auch wir in
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vnser Schlosß-Wiß alligklich fertig worden.
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Eß müessten vnßere dienst alles (war ein
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stark Fueder) auf dem buggel hinauf in
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vnßere Scheür tragen, dann das Scheürlin
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war ganz voll: vnnd hatten also wir auß
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der Schlosß-Wiß heüt ein namhaftes mehr
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Heüw, als fern: Gott seÿe dank etc.
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Ich celebrierte vmb 5 Vhren, reitete her-
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nach in begleitung vnßers Reebmans
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Caspar Weybel nacher Kaltenbach, wohin
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zuerscheinen mit mir iüngst abgeredt.
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Dorten stellte ich mein Pferdt ein, vnnd
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gieng mit ihme gegen Reichlingen, zu-
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erfahren, wo etwann gegen St. Gallen1
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könte ein Abtausch gemacht werden
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vnnd im Güetlin daselbsten zehendtbar
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ansprechenb etc. Worvon schon mehrmahlen
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ich gedenkt. Wir fanden an 2 Ohrten
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Gelegen-