Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

6. Juli 1698 · Seite 347r · Scan 719
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[347v] 1698

Transkription

Iulius
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seÿe gegen ihme etwas zu streng, vnnd
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mangle doch des Gelts nit. Nach lang-
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em pro et contra reden, ist endtlich der
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Leibdings Rodel hervorkommen, den
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ich (vnwüsßend das er hier ligt) in
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den Rödlen gefunden, welcher heiter ge-
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wißen, das gesagter HanfAker dem
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dochtermann zum vorauß verordnet
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seÿe worden: daß also der Alte Vatter
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von desßen Anspruch abgewisen, hinwider
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dem Zacharias vnnd seiner Frauwen zuge-
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sprochen worden, demselben etwann mit
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3 oder 4 Ellen Tuch oder Zwilch ein guten
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Willen zumachen. (Ich sorge aber, es ge-
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schehe nit vill, weilen Zacharias Geuggis
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iezt nur beherzter ihme sich widersezt).
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Anlangend aber die 40 Florin darbÿ
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verfallenen Zinß (weilen der Alte Vatter
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die Schuld auch auß Vnwillen eben iezt
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dem Hanßen seinem Sohn gezeigt) soll
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Zacharias Geüggis dem Hanßen eint-
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weders verzinsen, oder bezahlen: desßen
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beide wohl zufriden geweßen. Vnnd
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seÿnd hiemit sie wider heimgangen.
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Wirdt, meines Gedenkens nit lang
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rüewig bleiben, weilen der alte Vatter
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anfangen vertrüsßig etc. Der
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ganze Tag ist ganz küel geweßen,
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doch nach Mittag etwas Sonnen-Schein,
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so das mann auf den Abend wider ein
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künftigen warmen Tag gehofet.
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Den

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