Transkription
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heüt der Schreiner Conrad Zuber von
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Œningen daß thorlin vor vnßerem
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Höflin mit farben anstreichen, massen
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er befelch gehabt, vnnd alle Materialia
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mit sich gebracht. Ich sagte aber, er es
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bis künftigen Sambstag spahren solle
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vmb dieweilen wir mit dem Clingen-
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zeller Haußrath allhero zubringen,
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vill ein vnnd außfahren müssten, wor-
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von der Farb leichtlich ein vnstricha könte
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gemacht werden: sonder sollte er am
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Sambstag kommen, darüber der Feÿrtag
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folgten, vnder welchem es Zeit genug hette
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außzutruknen. Liesß ihme ein Trunk
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geben, vnnd also wider nacher Hauß gehen.
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Den 19. Iunii. Weilen vnßer Seümer
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gestert ankommen zu Eschenz wider, vnnd
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nunn das lezte Mahl Wein zuholen,
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bin ich vmb halber 8b Vhren am Morgen
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dahin spaziert, hab sie gefergget,
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vnnd dann dorten mein Heilige Mesß ver-
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richtet, nach demme ich vorhero in
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daß Werd gefahren, vnnd mit Herrn Pfar-
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rer, wegen von Herrn Decano mir vber-
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sandten befelch, auch daß er in dem
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Zehendt-Scheür Wißlin daß Graß fürd-
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erlich abmähen solle, kurzlich geredt.
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Ich bin darauf wider alsobald nacher
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Hauß gekehrt. Vnderzwüschen
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vnnd vor