Transkription
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Von den gester auß Petershausen1 mir zu-
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gebrachten gebrathenen Felchen hab ich heüt
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wohl ankommen, weilen die Frauw Abbtÿsßin,
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Herr Beichtiger vnnd ettliche Klosterfrauwen
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Aderläsßer waren. Sie verlangten,
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daß auf mornderigen Tag iemand von
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vnß kommen wolte den Gottsdienst zu-
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halten, aber es wirdt nit wohl möglich
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seÿn. Eß wechßlete im vbrigen der
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Himmel wider mit vnlustigem Wetter,
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aber gegen dem Abend hatten wir ein
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schöne Abend-Röthe, darvon wir vnß
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auf Morgen eines schönen Tags ver-
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sicheret. Aber wir erfahrten
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das Widerspihl, dann [...]-
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Den 25. Maii. Ist der Himmel in aller Frühe
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schon vberzogen geweßen, vnnd fieng
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gleich nach 6 Vhren an zu regnen, welches
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er den ganzen Tag continuiert, biß
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gegen 5 Vhren. Ich gieng nach
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geendetema meinem Heiligen Mesß-Opfer
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blosß vor 7 Vhren xxxb mit ettlichen von
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vnßerem hauß, vnder allem Reegen
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Antonii Wildmanns bÿzuwohnen.
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Hofend, das Reegenwetter werde nit
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lang continuieren. Aber vnßere hofnung
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hatt der vile Reegen (welcher mithin
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zart,