Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

24. Mai 1698 · Seite 303r · Scan 631
Hervorheben:
Latein:
Ansicht:

Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[303r] 1698
Zeile 22
Pluvia.
(lat) Regen.

Transkription

Maius
1
Carolus Ziggeler mir zu einem
2
Fründtlichem Gruosß vbermachen
3
lasßen. Ich verehrte ihren 4 Batzen
4
liesß Suppen vnnd Trunk geben, dar-
5
über sie vnverweilt auf Clingenzell
6
gangen, dahin sie selbigem Herrn Patri Statt-
7
halter auch ein Esßen Fisch zu vber-
8
bringen gehabt. Weren mir lieber
9
am Morgen, als erst hienacht zukommen,
10
dann weilen es Quatember-Freÿtag, hetten
11
wir sie zu Mittag mit Nuzen brauchen
12
können. Hienacht aber weilen wir vnser
13
Collation schon eingenommen hatten, müssten
14
wir vnß enthalten: vnnd für ein
15
einiges Mittag Esßen auf mornderigen
16
Quatember Sambstag ist es gar zu vill.
17
Wir wollen aber Morgen wohl iemand
18
finden, der verzehren wirdt, waß
19
vnß zu vill ist.
20
Den 24. Maii. Ist der Morgen mit bedektem
21
Himmel zufinden geweßen, vnnd kein
22
Reifen, aber doch sehr kalt: vnnd ge-
23
gen halber 7 Vhren kam von Morgen här
24
ein zartes Reegelin, so vnß die hof-
25
nung des gueten Wetters wider genommen,
26
welche vnß gestert iemand gemacht,
27
mit sagen, wir werden heüt ein schönen
28
Tag haben. Aber der Prophet hatt geirret.
29
Nun

Anmerkungen

Keine Anmerkungen auf dieser Seite.