Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

20. April 1698 · Seite 282r · Scan 589
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Zeile 1
[282r] 1698

Transkription

Aprilis
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mir erzellt, wie daß Herr Statthalter
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zu Wÿhl ihme befohlen zu mir zukehr-
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en, vnnd anzusagen, daß er auf mein
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neüwlich ihme zugesandtes Memo-
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riale, ganz geneigt were, vmb den
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von den im vnnderena Schafrater hoof in
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Eschenzer Grichten gelegenen Güeteren
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ein Abtauschb zu trefen, aber zu Gelt
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anzuschlagen, wolle er nit consentieren.
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Wann deretwegen ich der Meÿnung an-
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noch were, solle er mit mir sich vnder-
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reden, vnnd sehen, wo etwann ein
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solcher Abtausch geschehen könnte etc.
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Eß freüwete mich zum Theil, vner-
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acht ich verhofft, St. Gallen warde in
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Ansehung vnßer so heiteren Gründen,
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sich bewegen lassen, ein so geringes
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Paccatellc vnß sonsten zu cedieren:
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alleind sie wollten es nit also haben,
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vnnd müsste also ich eintweders alles
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also lasßen gestellt seÿn, wie es der-
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mahlen gewesen, oder aber ein Abtausch
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trefen. Also sagte ich, es were noth-
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wendig hierumb ein Augen-Schein
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zuhalten, vnnd bestimbten also künftigen
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Mitwochen, solches vorzunemmen. Vnnd
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damit wir ein anderen richtig an-
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trefen möchten, soll daß Wyrtshauß
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zu Kaltenbach bestimbt seÿn, da
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wir

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Korrektur durch Autor im Text. Nicht lesbar.
c Unsichere Lesung.
d Korrektur durch Autor im Text. Nicht lesbar.